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Welcome to the beautiful greek Island Elafonisos

 

  

 

 

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Griechenlands schönste Feste - genial, provozierend, erotisch und in jeder Beziehung geheimnisvoll.

1  - Karneval der Tiermenschen
(Skyros)
Halb Mensch, halb Tier - der Mythos lebt
2  - Tsampika (Rhodos)
Wenn Mediziner resignieren, hilft nur noch die Ikone
3  - Fußwaschung am Gründonnerstag (Patmos)
Das Jerusalem Griechenlands - mit Glanz und Gloria
4  - Heiratsmarkt (Karpathos)
Goldgeschmückte Jungfrauen stellen sich zur Schau   
5  - Agios Georgios (Koufonissi)
Ausschweifende Feiern zu Ehren des Lieblingsheiligen   
6  - Feuerlauf (Langadas/Meliki)
Wo Feuertänzer in die Hände des Heiligen fallen  
7  - Stieropferritual (Lesbos)
Ein grausames Ritual, das immer wieder die Gemüter erhitzt 
8  - Schlangenkult (Kefallonia)
Leidenschaftliche Verehrung der göttlichen Schlangen  
9  - Panaghia (Tinos)
Das Lourdes der Ägäis - büßen und beten für ein Wunder   
10 - Pilgerzug (Karpathos)
Von Baltimore nach Vurkunda - die längste Pilgertour   

(Top Ten Events im Jahresverlauf)

 


Göttliches GRIECHENLAND

Feste feiern in Griechenland

 

EVENT-GUIDE: Der ultimative Urlaubsplaner für Hellasfans. Die spektakulärsten und verrücktesten Feste des Jahres.

 

 

 

 

Uralte Überlieferungen. Überholte Vorstellungen. Heidnisches Brauchtum. Das griechische Inselvolk ist geprägt davon. Selbst heutzutage geht es noch tief heidnisch und ausgesprochen mythisch zu. Die unterschiedlichsten Herrschaften – Makedonier und Römer, Byzantiner und Seldschuken, Venezianer, Genuesen und Türken – drückten dem griechischen Inselreich ihren Stempel auf. Und gerade deswegen finden etwa auf Lesbos, auf Kefallonia oder in Makedonien Zeremonien statt, wie sie offenbar schon zu Frühzeiten abgehalten wurden. Die intensive Beschäftigung der Menschen mit den Göttern der Antike hinterließ tiefe Spuren: Man glaubt an die Heilkraft spezieller Ikonen und an die Wirkung der Fruchtbarkeitsriten von Tiermenschen, man verehrt göttliche Schlangen und populäre Volksheilige, und man hängt dem magischen Ritual des Feuertanzes und dem blutigen Kult der Stieropferfeste an. Gerade letztgenannte Zeremonien hat die Kirche nie vollständig integrieren können, weil ihre archaischen Wurzeln geradezu provozierend offen liegen. Und nirgendwo sonst in Europa finden sich noch heute Beispiele für eine derart lebendig ausgeübte kollektive Magie, nirgendwo sonst ist eine Opferhandlung derart authentisch geblieben wie in Griechenland.

 

Wild und orgiastisch wird auf dem Sporaden-Eiland Skyros (1) Karneval gefeiert. Griechenland einmal ganz anders. Kalte Tage, heiße Nächte. Ohne Touristen, ohne Nippesläden, ohne Sonnenschirme. Im Zentrum des Interesses stehen die sagenumwobenen Tiermenschen. Mit animalischem Getöse ziehen zottelige, glockenbehängte Gestalten durch das Gassenlabyrinth der Altstadt, verbreiten Chaos und Hysterie. Dabei werden prähistorische Fruchtbarkeitsriten beschworen, die nachweislich die bösen Geister vertreiben.
Film-Docu: hier
 

Von nah und fern pilgern Frauen am dritten Sonntag nach Aschermittwoch zum kleinen Tsampika-Kloster auf der Insel Rhodos (2), um sich dort in luftiger Höhe der Unterstützung der Panaghia, der Muttergottes, zu vergewissern, die selbst bei chronischer Unfruchtbarkeit einen Ausweg weiß. Da verwundert es nicht, wenn auf Rhodos nahezu jede zweite Person Tsambika (w) oder Tsambikos (m) heißt. Und am Geburtstag der Muttergottes (8. September) finden sich bei der wundertätigen Ikone genau die Frauen wieder ein, deren Kinderwunsch zuvor erhört wurde.
Web-Tipp: hier  

 

Menschliche Schicksale und plötzliche Naturereignisse gehören auf Inseln beinahe zur Tagesordnung. Schließlich ist es das Meer, das den Menschen rund ums Jahr seinen Rhythmus aufdrängt. Wenn starke Stürme über die Ägäis hinwegfegen, ist der Mensch stets der Unterlegene, dann nämlich fahren Schiffe nicht mehr termingerecht, dann verschlechtert sich die Versorgungslage, und selbst der Informationsfluss versiegt so manches Mal. Sicherlich gewichtige Gründe für die Entstehungsgeschichte des Lambri-Triti, des religiösen Osterdienstags, der einzig und allein in der Welt der Orthodoxie im einsamen Norden der Insel Karpathos (4) mit einem spektakulären Heiratsmarkt begangen wird. Spätestens dann sind auch die letzten »verlorenen Söhne« in das pittoreske Olympos heimgekehrt. Von nun an werden die Mühen und Strapazen der Anreise reichlich belohnt. Auf die heiratswilligen Männer warten farbenprächtig herausgeputzte Bräute, deren Marktwert durch schwere Ketten aus Goldmünzen dokumentiert wird.
Film-Docu: hier
 

 

Bereits fünf Tage vor Lambri-Triti, am Gründonnerstag, geht es auf der heiligen Insel Patmos (3) nicht minder farbenfroh und unterhaltsam zu. Von überall her reist man an. Eine regelrechte Völkerwanderung setzt ein. Schließlich steht Ostern unmittelbar bevor. Raus aus den Städten, zurück zu den Familien aufs Land. Die bedeutenden biblischen Ereignisse der Karwoche - der Verrat, die Verurteilung, die Kreuzigung - beherrschen das allgemeine Palaver auf dem Fährschiff nach Patmos. Im »Jerusalem Griechenlands« stellen Mönche die »Fußwaschung der Apostel« nach. Neben Jerusalem wird die Niptiras-Zeremonie nur auf Patmos zelebriert, wo einst der Apostel Johannes während seiner zweijährigen Verbannung das Kapitel über die Apokalypse schrieb.
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Seit dem fünften Jahrhundert erfreut sich der Drachentöter Georgios auch in Griechenland allergrößter Beliebtheit. Die Befreiung der Prinzessin vom Ungeheuer wurde zur Heldentat. Wie ein Lauffeuer sprachen sich die mythischen Großtaten dieses Mannes herum und fanden Einzug in die christliche Tradition. Heute sind es die Bauern, die Hirten und die Fischer, die bei ihm Schutz suchen. Insbesondere die Menschen auf den Kleinen Kykladen scheinen gut damit zu fahren, weil sie sich nach eigenem Bekunden gar keinen besseren Beschützer vorstellen können. Glaubt man dem Geschwätz der Athener, sollen es die »Piraten der Ägäis« zu großem Wohlstand gebracht haben. Aber wie auch immer, für die Leute vom Inselwinzling Koufonissi (5) ist es kein Tag wie jeder andere. Party total!
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Alljährlich am 21. Mai rücken die makedonischen Kleinstädte Langadas und Meliki (6) ins Rampenlicht. Der hier praktizierte Ikonentanz entzweit eine ganze Nation. Ein Ritual, das in erster Linie der Kirche Bauchschmerzen bereitet. Doch der Provokation und des Frevels nicht genug: Am Ende vollzieht die Glaubensgemeinschaft der Anastenarides den Tanz mit den heiligen Ikonen sogar auf glühenden Kohlen. Schließlich will es die Historie so, waren es doch die Vorfahren der Anastenarides, die – abrupt aus dem Schlaf gerissen – barfüßig die Ikonen des heiligen Konstantin und seiner Mutter Helena aus der lichterloh brennenden Kirche retteten.
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Im Sommer, wenn auf Lesbos (7) die Ernte eingefahren ist, wird in Aghia Paraskevi sowohl Besuchern als auch Besuchten eine gehörige Portion Stehvermögen abverlangt. Dann tummeln sich auf Griechenlands schönstem Marktplatz unter uralten Platanen überquellende Nippesstände, laut spielende Livebands und wagemutige Reiter. Zwei Tage und Nächte geht es hier zu wie im Tollhaus. Doch nur wenigen ist bekannt, dass zur gleichen Zeit, keine zwanzig Kilometer entfernt, eines der für Lesbos so typischen Stieropferrituale stattfindet. Bei Einbruch der Dunkelheit beschwört hier ein kleiner Kreis Eingeweihter die magische Kraft des Stierblutes und versteigert das Recht auf Schächtung.
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Am 15. August scheint ganz Griechenland auf den Beinen zu sein. Alle wollen der Panaghia, der verehrten Muttergottes, ihre Aufwartung machen. Tausende zieht es an diesem Tag auf das Kykladen-Eiland Tinos (9). Aus stählernen Bootskörpern quellen Menschenmassen hervor, werden regelrecht ausgespuckt. Auf Tinos lösen Gläubige ihr Gelübde ein, rutschen auf nackten Knien kilometerweit der Angebeteten entgegen, versuchen auf diese Weise das drohende Schicksal abzuwenden. Tinos avancierte zum »Lourdes der Ägäis«, nachdem der Nonne Pelagia im Jahre 1822 im Traum die Muttergottes erschien und ihr jene Stelle wies, an der einst eine Ikone zum Schutz vor plündernden Sarazenen vergraben worden war.
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Kaum mehr als 500 Gläubige zieht es am gleichen Tag zum Schlangenkult auf die Insel Kefallonia (8). Voller Sehnsucht und Demut erwarten die Einheimischen in ihrer Dorfkapelle die Ankunft der Schlangen. Allein ihr Erscheinen löst Freude und Zufriedenheit aus, hält Unglück und Krankheiten fern, ist Garant für ein kummer- und sorgenfreies Jahr. In der Vergangenheit wartete man in Arginia mehrmals vergeblich auf die Ankunft der heiligen Schlangen. Die Folgen waren verheerend. Der Glaube an die Macht der Schlangen ist größer denn je.
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Ein Jubelfest durch und durch. Die Johannes-Feierlichkeiten (28., 29. und 30. August) im einsamen Norden von Karpathos (10) stellen für die Menschen von und aus Olympos etwas ganz Besonderes dar. Wann immer möglich, möchten sie dabei sein, mit eigenen Augen erleben, wie ihre »Weltgemeinde« in Windeseile über sich hinauswächst, sich über Nacht schnell verdreifacht. Ist der Tag dann endlich gekommen, zieht eine farbenprächtige Pilgerkarawane über Stunden durch karge, ausgemergelte Landschaft hinunter an die Küste zur vorchristlichen Kultstätte von Vurkunda. Die Freude über das Wiedersehen ist riesengroß, nicht minder die Magie von Musik und Tanz. Man ist stolz, Olympit zu sein.
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