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Welcome to the beautiful greek Island Elafonisos

 

        

Bausteinreisen 2017   -   Ostern (2/2)
 

        

GRIECHENLAND 

Das Heiratsmarkt von Olympos

  


Bewertung:  ******
Erlebniswert: enorm
Spaßfaktor: hoch
Atmosphäre: außergewöhnlich

 

 

Das Fest: 

Wildes Karpathos. Wie ein Schwalbennest am Götterberg dämmert Olympos seinem Schicksal entgegen. Doch der Schein trügt. Im einsamen Norden kann man Feste erleben, die absolut einzigartig sind. "Das Fest der Lebenden und Toten" ist eines davon. Denn nirgendwo sonst in der orthodoxen Welt wird am Osterdienstag ein Heiratsmarkt abgehalten!
 

An diesem Tag stehen farbenfroh herausgeputzte Mädchen eng an eng und in Reih und Glied, harren so stundenlang aus. Zur Mittagszeit posieren sie vor dem Friedhofstor, während der Versteigerung der Ikonen auf den Stufen zur Kirche, in den Abendstunden inmitten der Menge. Ihre Blicke sind ernst, vielfach gar finster. Vergeblich hält man Ausschau nach einem zarten Lächeln. Keine Mimik, keine Bewegung. Es darf nicht sein, die Mütter wollen es so!
Interessant: Das Erbrecht in Olympos kann von Fall zu Fall richtig gemein sein. Die Kanakara, die Erstgeborene, erhält als Mitgift nämlich genau das, was ihre Mutter einst in die Ehe miteinbrachte. Grundstücke, Immobilien, Schmuck. Tragisch nur, wenn die Mutter ebenfalls eine Erstgeborene ist, dann nämlich gehen alle weiteren Geschwister weitgehend leer aus. Klar, dass eine Kanakara auf Karpathos heiß begehrt ist.
Ist die Brautschau dann beendet, wird bis zum Morgengrauen gefeiert. Mit einer Musik, die es scheinbar nur auf Karpathos gibt. So ungewohnt, so skurill, so monoton wie Karpathos selbst. In Momenten wie diesen ist einem, als schickt Olympos sich an, bis ans Ende seiner Tage zu tanzen.

 

Termin:   Lambri-Triti, der Dienstag nach Ostern (griechisches Ostern)

 

Schauplatz:   Olympos auf der Insel Karpathos / Inselgruppe Dodekanes

 

Charakter der Insel:   Karpathos ist eine langgestreckte Insel (6000 Einw.), die wie ein windschiefes Fragezeichen zwischen Rhodos und Kreta im Meer liegt. Karpathos wird auf seiner gesamten Länge von einem unfruchtbaren, bis zu 1.220 Meter hohen Kalkrücken durchzogen. Schroffe Felsen und steil herabfallende Hänge bestimmen das Bild dieser 40 Kilometer langen Insel, auf der fast immer ein scharfer Nordwind weht.

 

Bausteinreisehier

 

  

  

Das Buch zur Reise:   "Griechenland - Die schönsten Feste", vis-à-vis Verlag, ISBN 3-930668-96-3

 

Auskunft:   Griechische Zentrale für Fremdenverkkehr, Neue Mainzer Str. 22, 60311 Frankfurt, Tel. 069/2578270, eMail: info@gzf-eot.de 

 

Resümee:   Das wilde, windzerzauste Karpathos stellt unter Hellas-Liebhabern etwas Besonderes dar. Es ist die magische Anziehungskraft, die Menschen immer wieder zurückkehren lässt. Womöglich liegt es an den unterschiedlichen Inselhälften, die den Reiz dieser Insel ausmachen. Der "Heiratsmarkt von Olympos" im einsamen Norden von Karpathos am Dienstag nach Ostern ist schon wegen seiner Einzigartigkeit die Reise wert!

(trN)


Bausteinreisen 2017   -   Ostern (1/2)

 

        

GRIECHENLAND

Das Jerusalem Griechenlands

 

  


Bewertung:  ******
Erlebniswert: enorm
Spaßfaktor: gedämpft
Atmosphäre: ergreifend

 

 

Das Fest:   Farbenfroh und unterhaltsam geht es am Gründonnerstag auf dem Inselwinzling Patmos zu. Die bedeutenden biblischen Ereignisse der Karwoche - der Verrat, die Verurteilung, die Kreuzigung - beherrschen das allgemeine Palaver. Im »Jerusalem Griechenlands« stellen Mönche die »Fußwaschung der Apostel« nach. Neben Jerusalem wird die Niptiras-Zeremonie noch auf Patmos zelebriert, wo einst der Apostel Johannes während seiner Verbannung das Kapitel über die Apokalypse geschrieben hat.

 

Feierlich verlassen die Mönche die Klosterkirche. An der Spitze ein Mönch in schwarzer Robe. In seinen Händen eine Kerze. Es folgen die Ikonenträger und die Hauptdarsteller dieses Tages: Zwölf Mönche, die die Jünger Jesu verkörpern. Alle tragen die purpurgoldene Stola und die schwarze Kopfbedeckung der orthodoxen Priester. Paarweise stehen sie hintereinander. Ihnen folgt - begleitet von vier Diakonen - der Abt des Johannes-Klosters in einem kirschroten Mantel, in seinen Händen der Bischofsstab und das gold gebundene Evangelienbuch. Ein kurzer Zwischenstopp. Fortan geleiten vier Diakone jeweils zwei Jünger zum Podium. Dem letzten Paar schließt sich der Abt an, der Jesus verkörpert. Gemeinsam betritt man die Platia Loza. Während Jesus und seine Jünger auf dem mit Teppichen, Palmzweigen und Myrten geschmückten Podium Platz nehmen, beginnt der Küster melodisch aus den vier Evangelien vorzulesen. Die Zeitreise nimmt ihren Anfang, das Schicksal seinen Lauf.

 

Termin:   Gründonnerstag (griechisches Ostern)

 

Schauplatz:   Johanneskloster auf der Insel Patmos / Inselgruppe Dodekanes

 

Charakter der Insel:   Patmos, die nördlichste Insel (2.500 Einw.) des Dodekanes, ist vulkanischen Ursprungs und hat eine reich gegliederte Küste. Patmos liegt südlich von Samos und südöstlich von Ikaria in der Ostägäis. Patmos gilt seit dem Mittelalter als Insel des Evangelisten Johannes, der hier im Jahre 95 n. Chr. als Verbannter gelebt und die Apokalypse geschrieben haben soll.

 

Bausteinreise:   hier  

 

  

Das Buch zur Reise:   "Griechenland - Die schönsten Feste", vis-à-vis Verlag, ISBN 3-930668-96-3

 

Auskunft:   Griechische Zentrale für Fremdenverkkehr, Neue Mainzer Str. 22, 60311 Frankfurt, Tel. 069/2578270, eMail: info@gzf-eot.de 

 

Resümee:   Feiern Sie das griechische Osterfest dort, wo es am schönsten ist: auf der heiligen Insel Patmos, im "Jerusalem Griechenlands". Lassen Sie sich gefangen nehmen von der Leidensgeschichte Christi und dem lautstarken Spektakel umher. Das Kloster von Patmos liefert die historische Kulisse für die Fußwaschung der Apostel - mit wunderschönem Blick auf das frühlingshafte Patmos. Sie werden sich gern daran erinnern!

(trN)


Bausteinreisen 2017   -   Karneval (1/1)

 

        

GRIECHENLAND

Griechenlands bester Karneval

 


Bewertung:  ******
Erlebniswert: enorm
Spaßfaktor: riesig
Atmosphäre: kochend

 

 

Das Fest:  Wild und orgiastisch wird zum Ende des Winters auf dem Sporaden-Eiland Skyros Karneval gefeiert. Kalte Tage, heiße Nächte. Griechenland einmal ganz anders, ohne Touristen, ohne Nippesläden, ohne Sonnenschirme. Im Zentrum des Interesses: Die sagenumwobenen Gerí, die Tiermenschen. Mit animalischem Getöse ziehen zottelige, glockenbehängte Gestalten durch ein Labyrinth aus Gassen und Wegen, verbreiten Chaos und Hysterie. Dabei werden prähistorische Fruchtbarkeitsriten beschworen, die böse Geister vertreiben sollen.

Mit Einbruch der Dunkelheit wird das bellende Geräusch des Sturmes ganz allmählich von einem blechernen Gelärme überlagert. Langsam, einem Kesseltreiben gleich, tastet es sich aus verschiedenen Richtungen heran, lässt die Nacht mit widerhallenden Schlägen erzittern, steuert zielstrebig auf die Platía, den Dorfplatz, zu. Das Auge fährt automatisch die Seitengassen ab. Der Inselneuling ist verwirrt, sucht nach Erklärungen. Dann bricht es wie ein Trommelfeuer herein. Puu..., Puuuu..., Puuuuuu...

 

Auf Skyros ist das Fest der Ziegengötter das wichtigste Ereignis des Jahres - ganz besonders für die jungen Männer. Monatelang bereiten sie sich vor, basteln an ihren Gerí-Masken. Wer in Athen arbeitet, versucht zum Fest Urlaub zu bekommen. Ganzer Stolz der »Ziegenmenschen« ist die kapota, eine lange schwarze Wolljacke, die früher die Schäfer trugen. Von der Taille abwärts soll ein Geros aussehen wie ein normaler Schäfer, oberhalb wie eine Ziege. Zottige Kappen, Ziegenmasken und Glocken machen die Verkleidung perfekt. Allein die Zeremonie des Ankleidens dauert Stunden. Wissen und Erfahrung sind gefragt. Folglich geben die Alten die Kommandos, und die Jugend schaut interessiert zu.

 

Termin:   Rosenmontag bis Aschermittwoch (griechischer Karneval!)

 

Schauplatz:   Chora, Hauptort der Insel Skyros / Inselgruppe Sporaden

 

Charakter der Insel:   Skyros, die größte und östlichste Insel (2.900 Einw.) der Nördlichen Sporaden ist reich gegliedert und zerklüftet, teils schütter bewaldet und zweigeteilt. Der Südosten wird von einem wasserarmen, schroffen Gebirge (814 m ü.d.M.) geprägt. Der Nordwesten ist sanfter und fruchtbarer. Beide Inselteile werden durch eine versandete Senke getrennt, die von der weit ins Land greifenden westlichen Kalamitsa-Bucht bis zur Achili-Bucht der Ostküste reicht.

 

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Auskunft:   Griechische Zentrale für Fremdenverkkehr, Neue Mainzer Str. 22, 60311 Frankfurt, Tel. 069/2578270, eMail: info@gzf-eot.de 

 

Resümee:   Sie reisen im Winter nach Griechenland. Was keineswegs alltäglich ist. Vergessen Sie die sonnenüberfluteten Strände der Ägäis, verdrängen Sie die sentimentalen Erinnerungen an lauschige open-air-Tavernen. Aber wohlgemerkt, auch das ist Griechenland - und Sie werden es mögen. Schließlich führt Ihre Reise zu Griechenlands bestem Karneval.

(trN)

    

 

   

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