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Spaniens schönste Feste - wild, anarchisch, mystisch und im tiefsten Inneren absolut heidnisch.

 

1  - Pero Palo (Villanueva de la Vera) *
Spaniens wuchtigster Karneval
2  - Peliqueiros (Laza)
Galiciens bester Karneval
3  - Los Empalaos (Valverde de la Vera)
"Die Gepfählten": Gelübde von erschütternder Realität
4  - Los Picaos (San Vicente de la Sonsierra)
"Die Gestochenen": Selbstfolterungen wie im Mittelalter
5  - Tambores de pasión (Calanda)
26-stündige Trommelekstase zu Ostern
6  - Fiestas de San Juan (Coria)  

Stiertreiben à la Pamplona 

7  - Els Peregrins (Les Useres)
Spaniens härteste und ursprünglichste Pilgerour
8  - Romería de Santa Marta (Las Nieves)
Lebendig im Sarg um den Friedhof
9  - Roméria de San Andrés de Teixido (San Andrés de Teixido)
Wenn nicht zu Lebzeiten, dann als Toter
10 - Los Escobazos (Jarandilla de la Vera)
Ungezügelte Lust und tiefe Leidenschaft

(Top Ten Events im Jahresverlauf)  
 

 

Feuriges SPANIEN

Feste feiern in SPANIEN

 

EVENT-GUIDE: Der ultimative Urlaubsplaner für Spanienfans. Die spektakulärsten und verrücktesten Feste des Jahres.

 

 

 

Wo man in Spanien auch ist, das Spanien der Sühne ist nicht fern. So büßen die Männer von Málaga ihre Sünden, indem sie während der Karwoche in einem zwölfstündigen Trauermarathon die größten und schwersten Throne Spaniens schultern. Manche dieser hölzernen Figuren-Ensembles wiegen bis zu sechs Tonnen. Nur mit Alkohol lassen sich die Strapazen ertragen, nur so kann der Schmerz gelindert werden. Feste, bei denen Männer für ihre Sünden büßen können, gibt es reichlich. Allein die vierzehn Stationen des Kreuzweges erweisen sich als nie versiegende Ideenquelle.

 

In Valverde de la Vera (3) in der Extremadura werden in der Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag weiß gekleidete Büßer gepfählt. Das Gesicht hinter einem Spitzentuch verborgen, schleppen die Empelaos (Gepfählten) die Last unter größten Anstrengungen zu den Stationen des Kreuzweges; manche setzen dabei ihr Leben aufs Spiel. Doch der Andrang beim Jesusspielen ist enorm, weniger aus religiösen als aus Prestigegründen: Schließlich geht es um das Ansehen im Dorf und in der Familie – das nämlich muss von Zeit zu Zeit aufpoliert werden.
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In San Vicente de la Sonsierra (4) im Ebro-Tal schließen sich am Karfreitag die Picaos (Gestochenen) einzeln oder in Bruderschaften der Leidensprozession an, um sich vor den Augen aller mit einem Flachsstrang den nackten Rücken blutig zu peitschen. Der Rest des Körpers ist verhüllt, der Kopf steckt unter einer spitzen, gespenstisch anmutenden Kapuze. San Vicente ist der einzige Ort Spaniens, wo sich bis heute die mittelalterliche Tradition der Selbstgeißelung erhalten hat. Früher einmal war diese Sitte derart verbreitet, dass man viele Märtyrer verdächtigte, narzistische Absichten zu verfolgen.
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Im aragonischen Calanda (5), dem Geburtsort des von katholischen Mythen beseelten Filmregisseurs Luis Buñuel, werden mit geheimnisvoller, unwiderstehlicher Kraft fast ununterbrochen von Karfreitag zwölf bis Karsamstag 14 Uhr die Trommeln geschlagen. Man gedenkt so der Finsternis, die sich bei Christi Tod über die Erde ausbreitete, des Erdbebens, der Felsen, die sich lösten, des Vorhangs im Tempel, der von oben bis unten zerriss.
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Als Gegensatz zu den begräbnisähnlichen Wallfahrten des Spätsommers muss Spaniens ursprünglichste Romería erwähnt werden, die seit vierhundert Jahren am letzten Freitag im April in Les Useres (7) stattfindet. Mit einer Pilgertour durch steinige Bergregionen zum Wallfahrtsort San Joan de Penyagolosa (Valencia) erfüllen dreizehn in Mönchsgewänder gekleidete Büßer ein altes Gelübde, das Vergebung der Sünden und lang ersehnten Regen bringen soll. Erst am Tag darauf kehren die Pilger zum Ausgangspunkt zurück.
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Coria (6) hat Klasse, Coria beweist Tradition, Coria ist eine einzige Fiesta. Kein Vergleich mit Pamplona, denn Coria (Extremadura) ist glück- licherweise noch fest in spanischer Hand! Zur Sommersonnenwende (23. - 29. Juni) wird jeden Morgen um vier Uhr ein Stier durch die historischen Gassen getrieben. Das ist nicht ungefährlich, aber das Stiertreiben ist Teil der spanischen Seele. Corias Bürger sind die Toreros, der von einer Mauer umgebene Ort die Arena.
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Aber selbst in dem vom Aberglauben geprägten Galicien laufen manche Feste Gefahr, über kurz oder lang auszusterben. Wie etwa der Brauch von Santa Marta de Ribarteme (8). Dort werden Menschen, die knapp dem Tod entgangen sind oder ein schweres Leiden besiegt haben, am 29. Juli in einer schauerlichen Prozession in offenen Särgen um Kirche und Friedhof geschleppt. Seitdem jedoch die Medien von der Existenz dieses bizarren Festes Wind bekommen haben, verzichten immer mehr Dorfbewohner auf ein derartiges Gelübde.
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Die Bewohner des galicischen San Andrés de Teixido (9) glauben aus tiefster Überzeugung an die Seelenwanderung. Die Seele gestorbener Pilger, meinen sie, fahre in die Körper heimischer Tiere. Es heißt, wer in seinem Leben nicht nach San Andrés de Teixido pilgert, müsse es als Toter tun. Wenn sich kein Wallfahrer der Seelen erbarmt und sie mitnimmt, müssen die Toten sogar Tiergestalt annehmen und sich mühsam selbst auf den Weg begeben. Beispielsweise am 8. September.
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Feuerfeste werden gern und oft in Spanien gefeiert. Und weil sich der sündige Mensch bekanntlich im Feuer läutert, drängt sich die Vermutung auf, dass die Verfehlungen überhand genommen haben könnten. Verdammt heiß geht's zum Beispiel in Jarandilla de la Vera (10) in der Extremadura zur Wintersonnenwende (7./8. Dezember) her. In diesem Vera-Dorf wird Spaniens frivolstes Fest gefeiert, gespickt mit Obszönitäten und Zweideutigkeiten. Mit brennenden »Besen« aus Reisig jagen Männer die Frauen durchs Dorf, um ihnen mit ihrer Rute mächtig einzuheizen. Es ist ein wildes Spiel, das – wie immer in Spanien – mit Strömen von Wein begossen wird.
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Hochburg des spanischen Karnevals ist Galicien. Am sprichwörtlichen Ende der Welt überlebten tief verwurzelte Rituale und abnorme Verrücktheiten die Jahrhunderte. In jeder Beziehung verrückt – im Sinne von einzigartig und schaurig-spektakulär – ist der Karneval von Laza (2). So verrückt, dass man das Erlebte kaum aufnehmen und noch weniger deuten kann. Die Hauptdarsteller von Laza sind die Peliqueiros. Am Faschingssonntag, unmittelbar nach der Zwölf-Uhr-Messe, tyrannisieren sie ihr Dorf: Starr und fies ist das Grinsen auf ihren Masken, aus einer vollkommen anderen Welt der Dreispitz mit den Tierfratzen. Die Peliqueiros stehen auf der Sonnenseite des Lebens, nehmen sich das Recht, andere mit ihren Peitschen zu traktieren, ohne dafür Vergeltung fürchten zu müssen.
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*)  Das Fest des Pero Palo (1) in Villanueve de la Vera (Extremadura) ist in den Focus von Tierschützern geraten

 

 

   

   

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